Umschuldung – Informieren ist wichtig!

Umschuldung – was muss beachtet werden?

Eine Umschuldung ist in der Regel immer dann sinnvoll, wenn das allgemeine Zinsniveau deutlich gesunken ist. Dann besteht oft die Chance, einen bestehenden Raten- oder Dispokredit durch einen preiswerteren neuen Kredit zu ersetzen. Um dabei jedoch tatsächlich Kosten zu sparen, müssen einige grundlegende Dinge beachtet werden. Ganz wichtig ist es, dass Sie vor der Entscheidung für eine Umschuldung immer einen Vergleich der einzelnen Kreditanbieter durchführen. Dazu ist es nicht erforderlich, dass Sie alle Banken direkt vor Ort aufsuchen. Sie können dafür das Internet zu Hilfe nehmen. Dort erhalten Sie oft innerhalb von wenigen Sekunden ein passendes Angebot. Sagt es Ihnen zu, können Sie Ihren Wunschkredit auch gleich online beantragen.

Unabhängig davon, ob Sie einen oder mehrere Kredite ablösen wollen, müssen Sie immer die Kündigungsfristen beachten. Diese betragen bei Ratenkrediten meist drei Monate. Dispokredite können in der Regel sofort abgelöst werden. Grundsätzlich sollten Sie aber auch bedenken, dass die Banken bei einer vorzeitigen Kreditkündigung immer die Möglichkeit haben, eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zu erheben. Wie hoch diese im Einzelfall ist, hängt vor allem von den konkreten Vertragsbedingungen ab. Hier sollten Sie sehr genau prüfen, ob sich durch eine Umschuldung wirklich Geld sparen lässt. Sonst könnte es leicht passieren, dass sie zwar einen zinsgünstigeren Kredit aufnehmen, diese Zinsersparnis jedoch durch die Zahlung der Vorfälligkeitsentschädigung wieder zunichte gemacht wird.

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