Dispokredit oder Ratenkredit

Dispokredit vs. Ratenkredit – Wann ist was besser?
Wenn eine größere Anschaffung finanziert werden soll und das vorhandene Guthaben dafür nicht ausreicht, stellt sich meist die Frage, ob es besser ist, hierfür den Dispokredit zu nehmen oder lieber einen Ratenkredit zu beantragen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Diese sollten Sie genau kennen, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Einen Dispokredit wird Ihnen die Bank in der Regel immer dann einräumen, wenn auf Ihrem Girokonto regelmäßige Zahlungseingänge in Form von Lohn, Gehalt oder Rente zu verzeichnen sind. Die Höhe dieser Einkünfte bestimmt dann auch die Höhe des Dispokredites. Dabei können Sie davon ausgehen, dass dieser in etwa das Zwei- bis Dreifache Ihres monatlichen Einkommens betragen wird.

Wenn Sie ihren Dispokredit ganz oder teilweise in Anspruch nehmen wollen, können Sie dies jederzeit tun und müssen dafür nicht extra Rücksprache mit Ihrer Bank halten. Deshalb eignet sich der Dispo sehr gut zur Finanzierung kleinerer Anschaffungen und zur Überbrückung kurzfristiger finanzieller Engpässe. Für größere Anschaffungen ist er jedoch weniger geeignet. Da sollten Sie lieber einen Ratenkredit in Erwägung ziehen. Wenn Sie über eine gute Bonität und eine einwandfreie Schufaauskunft verfügen, steht dem Kredit auch nichts im Wege. Er wird in einem Betrag ausgezahlt und ist dann in gleichmäßigen monatlichen Raten zurückzuzahlen. Dadurch sind Sie zwar nicht so flexibel wie bei einem Dispokredit, müssen jedoch deutlich weniger Sollzinsen zahlen.

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